Zu unserem Kakao

[Q]

Woher kommt der Kakao für eure Schokolade?

[A]

Unser Kakao kommt aus Westafrika, genauer gesagt etwa 80 Prozent unseres Jahresbedarfs von der Côte d‘Ivoire und 20 Prozent aus Ghana. Dieser Anteil variiert zwischen den 5 Sorten der JOKOLADE, weil er in der Kakaomasse (70 Prozent Côte d‘Ivoire, 30 Prozent Ghana) und der Kakaobutter (100 Prozent Côte d‘Ivoire) unterschiedlich ist.  

 

[Q]

Warum verwendet ihr Kakao aus Westafrika?

[A]

In Westafrika werden ungefähr 60 Prozent des weltweiten Kakaos produziert und hier sind auch die sozialen Probleme im Zusammenhang mit dem Kakaoanbau am größten. Deshalb besteht in Westafrika auch das größte Potenzial, wirklich etwas zu verändern. Über die Tony’s Open Chain beziehen wir unseren Kakao aus Ghana und von der Côte d‘Ivoire und unterstützen die fünf Prinzipien für eine faire und transparente Lieferkette ohne moderne Sklaverei und illegale Kinderarbeit.  

 

[Q]

Was ist das Harkin-Engel-Protokoll?

[A]

Wenn du es genau wissen willst, liest du am besten einen dieser ausführlichen Artikel auf Deutsch oder Englisch. 

Vielleicht reicht dir auch die Kurzfassung: Mit dem Harkin-Engel-Protokoll – benannt nach Tom Harkin und Eliot Engel, die es 2001 verhandelt haben – vereinbarten unter anderem 8 große Kakao-Unternehmen, die schlimmsten Formen der Kinderarbeit auf Kakaoplantagen in Ghana und in der Côte d’Ivoire zu beenden. Obwohl nicht einmal Kinderarbeit als solche bekämpft werden sollte, sondern nur die schwerwiegendsten Formen, ist seitdem kaum etwas passiert. So zeigt ein Bericht der Universität Chicago dass in der Côte d’Ivoire und Ghana immer noch über 1,5 Mio. Kinder betroffen sind. Der Anteil der Arbeit mit Pestiziden und Macheten, welche zu den schlimmsten Formen zählen, ist dramatischer Weise sogar gestiegen. Das dürfen wir nicht länger hinnehmen. 

[Q]

Könnt ihr Kinderarbeit für euren Kakao ausschließen?

[A]

Diese Antwort fällt uns echt schwer, aber ehrlicherweise: nein.  

Wir tun als Partner der Tony’s Open Chain unser aktuell Möglichstes, um sicherzustellen, dass der Kakao in der JOKOLADE 100 Prozent sklavenfrei ist. Doch da moderne Sklaverei und illegale Kinderarbeit auf den Kakaoplantagen Westafrikas immer noch alltäglich sind, kann selbst durch regelmäßige Kontrollen nicht vollständig ausgeschlossen werden, dass illegale Kinderarbeit oder moderne Sklaverei Teil unserer Wertschöpfungskette sind. Tony’s Chocolonely berichtet in dem „Annual Fair Report 20/21“ “ transparent darüber, wie viele Fälle von Kinderarbeit gefunden und gelöst werden. Hierfür arbeitet Tony’s Chocolonely auch mit dem Child Labor Monitoring and Remediation System (CLMRS). 

 

[Q]

Ist euer Kakao Fairtrade-zertifiziert?

[A]

Ja. Mehr zu Fairtrade erfährst du unter "Zu unseren anderen Zutaten".

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